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Abschlussfahrt 2012
Zeitungbericht von der Abschlussfahrt der Glantal Rider

Biker gingen zum letzten mal auf die Piste

Motorrad Rund 80 Glantal rider trafen sich zur traditionellen Abschlussfahrt auf der Kreuznacher Pfingstwiese


Wiesweiler.
Die Motorradsaison der Glantal Riders ging am Samstag mit der traditionellen Abschlussfahrt zu Ende. Gut 80 Zwei und Dreirradfreunde machten sich auf den verschlungensten Pfaden auf den Weg ins "Gässje", auf die Pfingstwiese nach Bad Kreuznach. Dort wurde gegrillt, denn ein Verpflegungsteam fuhr schon mal vor. Frisch gestärkt, machten sich anschließend auf den Weg bis zum Soonwald bis zum ehemaligen Flughafen Pferdsfeld.
"Wäre das nicht schön, wenn wir hier ein paar Runden auf der Startbahn drehen könnten", sagte Road-Capitän Stefan Römer. Doch die Startbahn gehört bekanntlcih der Adam Opel AG. Weiter ging es nach Seesbach und über Kirn und Otzweiler heim zum Wiesweilerer Sportplatz, wo der Tross nach gut sieben Stunden Ausfahrt wieder zurück war.
Die Glantal-Riders sind stolz, dass sie die Tradition der großen Ausfahrt bereits seit dem 18. Jahr in Folge aufrecht erhalten können. und sie sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen.
Für die Organisatoren, alle voran Road-Capitan Römer und Präsident Hans Weiß, bedeutet eine Fahrt zunächst einmal viel organisatiorische Planung.
Es gilt, für jede Pause stets einen ausreichenden großen Rastplatz zu bestimmen, auf den neben 80 Menschen auch 80 Maschienen passen. Dieses mal wurde daher neben der Pfingstwiese im Meisenheimer Heimbachtal und auf dem Flugplatz Pfersfeld gerastet.

Nächstes Problem: Gibt es am Rastplatz genügend Toiletten? Zu bedenken ist auch, dass Maschienen unterschiedliche große Tanks haben. Und weil man unterwegs keinen verlieren will, sollte die Streckenführung möglichst ohne Amplen und Bahnübergänge geplant werden.
Der Road-Capitän berichtet:
"Wenn man dann zurück kommt, das Motorrad abstellt und feststellt, das alle wohlbehalten zurück sind, fällt einem ein Stein vom Herzen." Bei der anschließenden Bikerparty genieße er ganz besonders die leidenschaftlichen "Benzingespräche". Ein besonderes Dank der Organisatioren Weiß und Römer galt den Verkehrsteilnehmer, die an vorfahrtsberechtigen Kreuzungen freiwillig ein paar Minuten warteten, damit der Tross zusammen bleiben konnte.
Die Biker, die hier mitfahren, sind ganz familiäre Typen. So wie Manfred Herz, der im Club Westpfalz-Saar-Chapter organisiert ist. "ich fahre mit, um Freunde zu treffen, einen schönen Tag beim Fahren zu verbringen, und schön ist auch, dass man sich an einen gedeckten Tisch setzten kann. Gerold Lamberts aus Quirnbach kommt nach Wiesweiler, weil es in der Gegend keine solch großen Ausfahrten mehr gibt. "Das Wetter ist schön, die Gemeinschaftauch, und man sieht die Gesichter wieder, die man nur zweimal im Jahr sieht". Seine Frau wäre auch gern mitgekommen hatte aber keine Zeit.
Apropos Frauen: Eine auffallend große Zahl "Motorradbräuten" war dieses Mal dabei.
Wie etwa Ingeborg Cremer aus St. Julian, die an ihrer ersten Ausfahrt nach fünf Jahren teilnahm. "Ich habs schon irgentwie vermisst", sagte sie. Den weiten Weg aus Witzhelnden bei Köln legte Stephan Weiß zurück um Wiesweiler zu finden.
"Ich besuche einen Freund und kann ihr übernachten", berichtet er, der die große Gruppe bei der Ausfahrt sehr schätz.
Warum?"Da geht es nicht flott voran und man sieht mehr von der Landschaft". Außerdem herrsche im Glan- und Naheland nicht so viel Verkehr wie im Bergischen, und die Kurven seien nicht so scharf.
Premiere bei den Glantal-Riders feierte Jacinto Silva aus Kaiserslautern.  Der Portugiese wurde von einem Arbeitskollegen mitgebracht und war begeistert: "In der großen Gruppe zu fahren macht mehr Spaß als alleine." Und auch Karin Kreutz aus St. Julian brauste erstmals mit als "Klammeräffchen"  dicht an ihrem Mann geschmiegt. Ich hab sonst immer zugeschaut. Heute will ich es selber mal wissen." Und fügt lächelnd hinzu, das Mitfahren okay sei, sie aber selbst keinen Motorradführerschein bräuchte.

Quelle:
Zeitung: Unbekannt

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